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                                           'Gedicht des Monats' 

 

                                                  

wenn der wind die zäune verzerren möchte

 

 

wenn der wind die zäune verzerren möchte

weil kindergesichter und durch unwegsamstes

schwieriggelände geflohene menschen

atemerschöpft vor grenzpfählen hocken

an verdrahteten säumen zu tausenden eine unbefristete zeit kauern

ihre heimatwurzeln als zerbombte bürde im arm

 

dann friert‘s uns zu toden -  wir die uns noch immer

wesen einer wandelnden gutwelt nennen

herzentlang vereisen und ich vergesse

dass es solidarität einen zukunftsweg

durch EUROPAs adern gegeben hat von dem so viele

ein milchiges honigland träumten

 

selbst wenn ich nur butterbemmen für refugees streiche

nur lebenswasser aus notwendigkeiten abfülle

aus alten mären

ich rudere dagegen dass

nachtigallen den abschied singen

vom seelenverstand eines menschen….

 

Angelika Zöllner

 

 

 

 


 
 
       
 
 
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